Blog über historisches Tabletop

Mein Blog beschäftigt sich mit dem Thema historisches Tabletop. Von Zeit zu Zeit werde ich hier meine selbst bemalten Miniaturen aus Zinn vorstellen. Tabletop steht für ein Strategiespiel mit kleinen Figuren, die auf einer Spielfläche(z.B. 1,80 * 1,20 bei DBM 15mm)nach einem Regelwerk bewegt werden. Der geschichtliche Aspekt, das historisch korrekte Bemalen und die strategischen Elemente sind für mich von Bedeutung. Ich spiele DBM in 15mm, napoleonisch und Spearhead. Alea iacta est!

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Montag, März 27, 2006

DBM 3.1 Turnier Action Rheindahlen 2006

Vom 24.03.2006 bis 26.03.2006 fand in Rheindahlen die Action 2006 statt. Jedes Jahr wird vom englischen Wargamers Club eine Spiel- Convention veranstaltet. Der Veranstaltungsort ist im Nato-Hauptquartier bei den Engländern in Rheindahlen. Und jedes Jahr wird, unabhängig vom Wargaming Club, dort ein DBM Turnier veranstaltet.

Für mich war es mein erstes DBM 3.1 Turnier und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, wir waren 20 Teilnehmer und jeder mußte 4 Spiele am Wochenende absolvieren. Leider war es für meine Kamera teilweise zu dunkel, aber ein paar größere Fotos kommen später in die Galerie. Am Sonntag war ich dann doch etwas "platt", aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich freue mich schon auf unser nächstes Turnier auf Baltrum im nächsten Monat.

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Spiel 1 am Freitag Abend zeigt Thorsten mit seinen Cimri and Teutones gegen meine Early Imperial Roman. Seine Warbands haben mich einfach überrannt. Ich erinnere mich noch gut an sein "Knack", wenn wieder einer meiner Blades niedergetrampelt wurde. Bemerkenwert war auch, dass keine seiner Figuren (Warbands) doppelt vorhanden war.

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Spiel 2 am Samstag Morgen zeigt Roy mit seinen Macedonian Early Successor. Seine Piken haben mir ganz schön zu schaffen gemacht, aber sein Elefant ist schnell abgehauen, als er meine Artillerie vor seinem Rüssel hatte. Auch hier wurden meine Blades einfach so überrannt. Dagegen haben sich seltsamerweise meine Bogenschützen besser gehalten und waren schwer zu knacken.

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Spiel 3 am Samstag Abend zeigt Lucas (bzw. einen Teil von Lucas) mit seiner War of the Roses Armee. Auch dieses Spiel hat sehr viel Spaß gemacht. Lucas ist noch ein sehr junger DBM Spieler, der mit Sicherheit ein paar gute Schlachten ausfechten wird. Und seine Knights waren ganz schön zah.

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Spiel 4 am Sonntag Vormittag zeigt Jonathan mit seinen Middle Assyrian. Seine Cv (S) beseitigten einen meiner Blades nach dem anderen. Und ruckzuck war eine Lücke da. Es gelang mir zwar fast sein Kommando zu brechen, aber dann verlor ich Element für Element. Meine Artillerie schoß irgendwie immer vorbei oder die Pfeile landeten im Sand:-), aber einer seiner Generäle mußte mit Sicherheit ganz schön schwitzen und hat bestimmt abgenommen. Die Schlacht war dann allerdings schnell vorbei und meine tapferen Römer wurden sehr verlustreich geschlagen, weil die Blades einfach so überrannt wurden.

Samstag, März 18, 2006

Auxilia frisch vom Maltisch

Dies sind meine ersten Auxilia und die Farbe ist noch nicht richtig trocken:-) Ich habe noch eine Menge mehr Auxilia zu bemalen, auch in unterschiedlichen Posen, die ich als kleine Auswahl zu einem späteren Zeitpunkt hier vorstellen werde.

Auxilia -sogenannte Hilftstruppen- wurden von den Römern eingesetzt, um die Schlachtlinie zu verlängern, um die eigenen Kräfte zu schonen, oder und um das Reich zu verteidigen. Auch in den Kastellen am Limes lagen Auxilia.

Sonntag, März 12, 2006

Roemische Reiter/ equites alares

Meine ersten Römischen Reiter in 15 mm sind fertig. Für DBM kommen 3 Reiter Reg Cv (O) auf ein Base. Auf dem Foto sind Figuren von Corvus Belli zu sehen, die sehr schön modelliert sind. Die Equites alares - Reiter auf den Flügeln - wurden zur Zeit Caesars von Söldnern wie Numider, Spanier, verbündeten Gallier und Germanen unterstützt. Numidische Reiter sind ein weiteres Projekt von mir.

Die Kavallerie bildetete keine selbständige Waffengattung und war auch zu späteren Zeiten nicht viel besser als zu den punischen Kriegen. Ausnahme war das Byzantinische Reich unter Justinian.

Donnerstag, März 09, 2006

Transportkiste und Aufbewahrung von Tabletop - Miniaturen

Oft stellt sich die Frage, wie bewahre ich eigentlich am besten meine Figuren auf oder wie transportiere ich meine Figuren?

Auf dem Foto 1 ist Jürgens privater Figurenschrank mit einer sehr großen Anzahl an verschiedenen Figuren zu sehen. Alles ist übersichtlich und bei Bedarf lassen sich die Figuren komfortabel zusammenstellen und in einer Transportiste mitnehmen.

Foto 2 zeigt Klaus eingeräumte Transportkiste aus Holz, bestückt mit Briten. Seine Basen sind mit Magnetfolie versehen und diese Holzkiste hat die Stabilität eines Panzerschranks;-)

Roman aus unserer Tabletopgemeinschaft hat ebenfalls eine Holzkiste, Foto 3, wo die einzelnen Schubladen den Basengröße angepasst sind. So kann auch nichts verrutschen, da die Basen rundherum zwischen kleinen aufgeklebten Holzleisten sicher stehen.

Foto 4 zeigt meine Metallkiste mit 3 Schubladen. Zusätzlich ist noch ein großes Deckelfach vorhanden, wo Zubehör Platz findet. Meine Basen werden ebenfalls mit Magnetfolie versehen. So können die kostbaren Figuren nicht verrutschen oder umfallen und können sicher transportiert werden. Vorher hatte ich eine Metallkiste, wo die Basen beim Transport nicht waagerecht transportiert wurden. Das ging zwar auch, aber mit der Zeit löste sich dann doch etwas von dem Grasstreu. Auf jeden Fall sollte bei der gewünschten Transportkiste auf ausreichend Platz und Stabilität geachtet werden. Auch sollte nicht an der Magnetfolie gespart werden, falls man sich für eine Kiste aus Metall entscheiden sollte.

Montag, März 06, 2006

Maltisch mit Römischen Reitern

Leider gab es Probleme mit der Anzeige des Fotos, sodass ich alles löschen und neu erstellen mußte. Meine momentanen Projekte sind Römische Reiter und Auxillia Bogenschützen. Ich verwende Acryl Farben, ein Teil ist auf dem Tisch zu sehen. Zuerst werden alle Miniaturen sorgfältig entgratet, nachgefeilt, in Spülmittelwasser gebadet und anschließend mit einem schwarzen Grundierungsspray eingesprüht. Dann beginnt das Bemalen. Nach Fertigstellung (dauert schon einige Stunden) kommt noch ein matter Schutzspühlack oder Matt Varnish auf die Figuren. In der Regel sprühe ich erst die Figuren ein, wenn sie auf den Basen verklebt sind und Grasstreu aufgetragen wurde.

Donnerstag, März 02, 2006

Wie alles begann!

Bei mir fing alles Ende der 60ziger, Anfang der 70ziger Jahre mit kleinen Plastikfiguren an. Ich habe nach eigenen Regeln irgendwie Schlachten nachgespielt und im Laufe der Zeit damit aufgehört. Mitte der 70ziger habe ich angefangen, mir Formen für Zinnsoldaten zu kaufen und selber Figuren gegossen. Mit dem Bemalen haperte es damals und auch sonst ließ das Interesse nach. Die Dämpfe mochte ich gar nicht und es fehlte an Mitspielern.

Als ich noch in Köln wohnte, entdeckte ich einen Games Workshop Laden. Sofort war das Interesse wieder geweckt. Ich kaufte mir Fantasy Figuren und später kamen 40K Figuren hinzu. Ich sammelte den White Dwarf von Heft Nr. 1 an. Doch irgendwie kam ich mir in den GW Läden zu alt vor und die Figuren und die Regelwerke mit den ständigen Ergänzungen sagten mir gar nicht mehr zu. Tschüss Orks;-)

Jahre später kam mir wieder die Idee, meine Figuren selber zu gießen. Doch welche Größe sollte ich nehmen? Auf jeden Fall sollten die Figuren vollplastisch sein und beginnen wollte ich mit der napoleonischen Epoche. Als Bücherfan wurden historische Uniformbücher und sonstige Literatur beschafft.

Dann entdeckte ich einige interessante Seiten im Internet und konnte mit Freude feststellen, dass es auch noch mehrere ältere Spieler wie mich gibt. Gerade im historischen Bereich tummeln sich ältere Spieler und verschiedene Regelwerke. Immer weiter arbeitete ich mich vor und ich bekam einige nette Kontakte. Von 54 mm Figurengröße kam ich dann auch 25/28 mm und jetzt bin ich bei einer Größe von 15mm angelangt. Figurenhersteller gibt es zum Glück genug. Wobei die meisten in England sitzen und auch das Regelwerk ist aus England.

Ich entschied mich 2005 für das Regelwerk DBM 3.1 (De Bellis Multinudinis Wargames Rules). Bei DBM gibt es 4 Armeebücher und man kann im Zeitraum von 3000 vor Christus bis 1500 nach Christus seine Armeen zusammenstellen und gegeneinander spielen. Im Laufe des Jahres werden regelmäßig Turniere, national wie international, veranstaltet.

Für die napoleonische Epoche habe ich noch kein Regelwerk ausgewählt. Vermutlich wird es Age of Eagles oder General de Brigade. Im Laufe des Jahres 2006 werde ich anfangen, mir passenden Figuren zu kaufen.

Und aktuell spiele ich regelmäßig in einer kleinen Tabletopgemeinschaft im Sauerland und erfreue mich am Zusammenstellen, Bemalen und Wachsen meiner Armeen, was ich hier gerne festhalten möchte.

Vielleicht ergeben sich ja weitere interessante Kontakte?

Erstes Posting

Heute habe ich diesen Blog für historisches Tabletop erstellt. Mein Ziel ist es, nach und nach eine Art Tagebuch über den Werdegang meiner historischen Tabletopleidenschaft festzuhalten.