Blog über historisches Tabletop

Mein Blog beschäftigt sich mit dem Thema historisches Tabletop. Von Zeit zu Zeit werde ich hier meine selbst bemalten Miniaturen aus Zinn vorstellen. Tabletop steht für ein Strategiespiel mit kleinen Figuren, die auf einer Spielfläche(z.B. 1,80 * 1,20 bei DBM 15mm)nach einem Regelwerk bewegt werden. Der geschichtliche Aspekt, das historisch korrekte Bemalen und die strategischen Elemente sind für mich von Bedeutung. Ich spiele DBM in 15mm, napoleonisch und Spearhead. Alea iacta est!

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Nickname: Günter aka Bischof email Bischof German or English
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Donnerstag, April 27, 2006

9. DBM Stoertebeker-Cup auf Baltrum

Der 9. DBM Stoertebeker-Cup fand vom 21.04.2006 bis 23.04.2006 wieder auf der kleinsten der Ostfriesischen Inseln in der Nordsee statt. Für mich war es das erste Turnier auf Baltrum und ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Janns Hotel Strandburg war eine erstklassige Unterkunft und das Essen war auch hervorragend. Toller Service in netter Umgebung. Ich denke auch gerne an unser gemeinsames Festessen mit Anhang zurück. Es war ein wunderbares und erholsames Wochenende.

Und jetzt zu den 4 Turnierspielen:

Mein erstes Spiel hatte ich gegen Stephan zu bestreiten. Stephan ist mit seinen Ptolemaic 200 BC Turniersieger geworden und fast hätten wir ein Unentschieden hinbekommen. Wobei ich erleichtert bin, dass Stephan meine Early Imperial Roman 69 AD geschlagen hat, denn er war eindeutig der bessere Spieler und ein Unentschieden wäre nicht gerechtfertigt gewesen.

Mein zweites Spiel hatte ich gegen Aubrey. Ein sehr netter Amerikaner, der leider nach England umziehen muß. Aubrey spielte Normans in Sicily 1061 AD. Es war für beide ein sehr lehrreiches Spiel und wir trennten und nach 3,5 Stunden unentschieden.

Das dritte Spiel hatte ich gegen Holger und seine geliehenen Kingdom Chinese 300 AD. Normalerweise spielt Holger Napoleonisch und weniger DBM. Auch dieses Spiel hat mir wieder einiges an Erfahrung gebracht. In der wirklich letzten Sekunden war meine Armee gebrochen und Holger war siegreich.

Mein viertes und letztes Spiel am Sonntag war gegen Elmo und seine Medivial German 1149 AD. Diesmal hatte ich eine ganz andere Taktik angewendet und wir haben uns unentschieden getrennt. Danke auch nochmal an Elmo, der mir gerne meine Fragen beantwortet hat.

Leider ging dieses Wochenende viel zu schnell vorbei, aber die nächsten Turnierspiele stehen in ein paar Wochen zum Glück wieder an. Zu Baltrum wird es ein Fotoalbum geben, wo noch eine Menge mehr Fotos enthalten sind.

Montag, April 17, 2006

Römische Galeere - Trireme

TriremeMeine zweite Galeere ist fetig. Diesmal handelt es sich um eine römische Trireme. Diese Trireme (Dreiruderer) entstand aus der griechischen Triere, war aber wohl ein etwas schwererer Schiffstyp. Auch hier bestehen die Masten wieder aus Kunststoffborsten.
Neben den Quinqueremen hatten diese römischen Kriegsschiffe unterstützendeAufgaben. Ihre Länge betrug ca. 34 Meter. Es konnten ca. 200 bis 250 Legionäre transportiert werden und ungefähr 150 Ruderer trieben diese Kriegsschiffe an. Zusätzlich kam noch die Bestatzung hinzu.

Mittwoch, April 12, 2006

Römische Galeere - Corvus Quinquereme

Corvus Quinquereme
hstoricaltabletop.blogspot.com
Gestern haben ich meine erste erste römische Galeere aus Zinn vom Typ corvus quinquereme (Fünfruderer) fertig gestellt. Der Schiffskörper ist von der Firma Xyston im Maßstab 1/600.
Der Originalmast aus Zinn wäre bestimmt beim Spielen verbogen worden, sodass ich den Mast wieder aus einer Besenborste hergestellt habe.


Die Römer hatten in der Zeit der Punischen Kriege eine Flotte und behielten die Obermacht zur See. Sie hatten eine erfolgreiche Kampftechnik entwickelt und verzichteten auf die früher übliche Rammstoßtechnik, denn sie versuchten auf die feindlichen Schiffe mit einer Art Landungsbrücke, den sogenannten corvus (Rabe) überzusetzen. So konnten die Marinesoldaten über die 11 Meter lange Sturmbrücke auf die gegnerischen Schiffe gelangen. An der Unterseite Brücke war eine Art Dorn befestigt, damit das geenterte Schiffe sich nicht lösen konnte. Eine Quinquereme war ziemlich schwerfällig und hatte eine ungefähre Länge von 37 Metern. Die Römer setzten auch Triere ein.

Donnerstag, April 06, 2006

Die ersten Warbands sind fertig

historicaltabletop.blogspot.com
Es ist geschafft. Die ersten 4 Elemente Warband (F) in 15 mm mit selbstgebastelten Speeren sind fertig. Die Kunststoffborsten eignen sich hervorragend als Speere. Zuerst habe ich die Speere mit schwarzer Farbe grundiert und dann die eigentliche Farbe aufgetragen. Es blättert so nichts ab. Mal sehen, wie die Speere im Dauereinsatz halten. Die Handflächen der Tabletop Zinnfiguren mußte ich etwas auffeilen, damit die Speere schlüssig in die Hände passten und ich bin sehr zufrieden. Den Sekundekleber kann man zwar an den Händen erkennen, was mich aber in diesem Fall nicht stört, da es nicht auffällt. 2 Gesichter waren leider nicht so schön gegossen, aber in der Masse fällt es nicht so aus. Meine Stammeskrieger warten jetzt nur noch auf ihren Einsatz. In den nächsten Tagen stelle ich wieder ein weiteres Projekt vor.

Samstag, April 01, 2006

Selbstgebastelte Speere für Warbands

Heute habe ich angefangen ein paar Irr Warband (F) zusammenzustellen. Vor Monaten hatte ich mir mal ein paar Blister Gallier von Freikorp 15 mm zum Test mitbestellt. Die Zinnfiguren wurden ohne Speere geliefert und meine Warbands brauchen nunmal Speere. Was tun? Aus Zahnstochern oder Nadeln wollte ich keine Speere basteln, da diese schnell abbrechen oder sogar verletzen können. So ein Pieks mit einer Nadel ist nicht so angenehm.

Irgendwann habe ich mal etwas von Besenborsten in einem Forum gelesen. Also habe ich mir vorhin von einem Straßenbesen ein paar Borsten abgeschnitten und die Spitze mit einer Zange platt gedrückt und zugeschnitten. Bedenken habe ich etwas, dass die Farbe abplatzen könnte, wenn sich der Speer beim Spiel verbiegt. Den Speer werde ich gleich grundieren und in den nächsten Tagen das Ergebnis dann wieder hier in meinem Historischen Tabletop Tagebuch veröffentlichen.